Sa­nie­rung zum Effizienzhaus

Fit für die Zukunft: das Effizienzhaus

Beim Kauf eines älteren Hauses ist es ratsam, dieses umgehend in ein Effizienzhaus umzuwandeln. Denn damit erhöhen Sie nicht nur die Energieeffizienz und machen es für die Zukunft fit, Sie erhalten momentan zusätzlich noch viele Möglichkeiten der Förderung.

3 Tipps für die Umwandlung zum Effizienzhaus



1. Neue Sanierungskonditionen nutzen…

Anfang 2023 wurde die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) angepasst. Damit möchte die Bundesregierung Bestandssanierungen fördern. Die attraktiven Konditionen der KfW mit Kreditzinsen unter 0,40%, kombiniert mit Tilgungszuschüssen, also nicht zurückzahlende Beträge, eröffnen Ihnen ganz neue Perspektiven für die Finanzierung.

Es gibt sogenannte Effizienzhausstufen zwischen 85 und 40, welche mit unterschiedlichen Konditionen locken. Für ein Effizienzhaus 40 erhalten Sie zum Beispiel 20% von max. 120.000 € Kreditvolumen, das bedeutet, Sie erhalten bis zu 24.000 € Förderung. Für ein Effizienzhaus 70 immer noch 10% von 120.000 €, also maximal 12.000 €.

Eine Übersicht der Details finden Sie unter www.kfw.de



…und mit Tilgungszuschüssen erweitern...

Falls der energetische Sanierungszustand Ihres Objektes zu den schwächsten 25% in Deutschland gehört, können Sie zu den normalen Förderkonditionen noch einen Tilgungsbonus von 10% erwarten. 
Zusätzlich können Sie ab 2023 die sogenannte „Sanierungsbausteine“ nutzen, wie für Ihre Fassade oder Ihr Dach. Hier können Sie sogar 15% Tilgungsbonus für „serielles Sanieren“ erhalten. Die beiden Boni sind kombinierbar,  aber auf maximal 20% gedeckelt.



…und zügig beantragen.

Wenn Sie nur Teile Ihres Hauses sanieren möchten, nutzen Sie die Förderung von Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel beim aktuell sehr gefragten Thema „Heizung“. Hier ist nicht die KfW, sondern das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) zuständig. Beachten Sie hierbei den Antrag so früh wie möglich zu stellen, da die momentane Bearbeitungszeit bei über 100 Tagen liegt und Sie auch vor dem Bescheid mit den Umbauten nicht beginnen dürfen.

2. Nutzen Sie die Expertise von einem:r Energieberater:in

Gerade bei den Einzelmaßnahmen müssen Sie wissen, welche Maßnahmen am effizientesten sind. Die Energieberater:innen sind dafür die richtigen Expert:innen. Sie lokalisieren schnell die größten Probleme und definieren mit Ihnen den Fahrplan für die Sanierung zum Effizienzhaus. Für den Antrag bei der KfW benötigen Sie sogar zwingend den/die richtige:n Expert:in, wobei hier dessen Honorar mit 50% gefördert wird.

3. Planung der Sanierung

Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen einem Förderkredit mit Tilgungszuschuss oder einem Steuerbonus. Beim Bonus können Sie bis zu 20% der Sanierungskosten, verteilt auf drei Jahre (in den ersten beiden Jahren je 7% und im dritten Jahr 6%) bis zu 40.000 € absetzen. Dabei muss das Haus beim Kauf allerdings mindestens 10 Jahre alt gewesen sein. Gerade für Gutverdiener:innen lohnt es sich, hier genau hinzuschauen, ob die Förderung oder der Steuerbonus der bessere Weg ist. Beim Steuerbonus fällt zum Beispiel auch die Wartezeit weg, denn dieser wird erst nach der energetischen Sanierung im Rahmen der Steuererklärung (Anlage „Energetische Maßnahmen“) geltend gemacht. Deshalb müssen Sie sich zwingend vor der Planung informieren und dann entscheiden, welche Variante für Sie in Frage kommt.

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